Jun.-Prof. Dr. Anna Sophie Kümpel und Prof. Dr. Diana Rieger haben im Rahmen einer Publikation der Konrad-Adenauer-Stiftung einen Literaturüberblick zu Ursachen und Wirkungen von inziviler Kommunikation veröffentlicht. Die Publikation widmet sich den negativen Aspekten eines Wandels der Sprach- und Debattenkultur in sozialen Online-Medien. Die Autorinnen diskutieren sowohl mögliche Ursachen der Wahrnehmung einer inzivilen Sprach- und Debattenkultur als auch Wirkungen auf die Nutzer*innen sozialer Online-Medien.
Archiv des Autors: Olaf Schütte
forsa-Befragung zu: Hate Speech 2020
73 % der Internetnutzer*innen sind mit Hate Speech konfrontiert!
Die Landesanstalt für Medien NRW führt seit 2016 einmal jährlich Studien zum Thema Hate Speech bzw. Hasskommentare durch.

Die Befragung zeigt, ist die Wahrnehmungshäufigkeit von Hate Speech bzw. Hasskommentaren im Internet unverändert: So geben nach wie vor rund drei Viertel der befragten Internetnutzer*innen (73 %) an, bereits Hate Speech bzw. Hasskommentare im Internet gesehen zu haben, z. B. auf Webseiten, in Blogs, in sozialen Netzwerken oder in Internetforen.
Fairsprechen im Fernsehen
Im Rahmen der Themenwoche zu Hass im Netz stellte MDR SACHSEN-ANHALT unser Projekt Fairsprechen vor, das über HateSpeech informiert, Fachkräfte schult und Betroffene berät:
https://www.mdr.de/sachsen-anhalt/landespolitik/hass-im-netz-interview
-anwalt-andy-staudte-projekt-fairsprechen-100.html
Außerdem war der Offene Kanal Wettin bei Fairsprechen zu Gast und hat unseren Rechtsreferenten Andy Staudte zu grundlegenden Fragen rund um Hass im Netz interviewt:
https://youtu.be/606PQl75SQw
Workshopformate für Politiker*innen und Journalist*innen
Nachdem auch in Sachsen-Anhalt wieder Politiker*innen und Medienmachende ganz konkret in sozialen Netzwerken bedroht und mit Hass konfrontiert wurden, hat Fairsprechen zwei neue Workshopformate entwickelt.
Speziell für Politiker*innen und Mandatsträger*innen auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene gibt es einen 3-Stunden-Workshop, der neben den gesellschaftlichen und rechtlichen Fragen auch die psychosozoiale Ebene in den Fokus nimmt.
Der Workshop für Journalist*innen und Medienschaffende speziell mit Aufgaben in Social-Media oder Online-Redaktionen beschäftigt sich zusätzlich vor allem auch mit den Unterschieden von Social-Media-Kanälen und eigenen Plattformen.
