Erste Hilfe

Sie sind von Hate Speech betroffen?

Hass und Hetze kann schnell zu einer Überforderungs- und Ohnmachtssituation führen. Viele Fragen und auch die Angst, die Angelegenheit zu verschlimmern, beschäftigen Betroffene, deren Angehörige und Freunde.

Kann ich überhaupt etwas dagegen tun? Unsere Antwort ist: Ja!.

Aus diesem Grund ist es wichtig, schnell und effizient zu reagieren.
Deshalb unser Ablaufplan zur Ersthilfe:

  1. Ruhe bewahren!
  2. Hilfe holen!

Lassen Sie sich kostenfrei rechtlich von uns beraten!

Natürlich stehen wir Ihnen mit Rat und Unterstützung zur Seite.
Einfach anrufen oder eine Mail schreiben:
Telefon: 0391503 76 41
Mail: fairsprechen@fjp-media.de

Sie möchten selbst Anzeige erstatten?

In Notfällen wenden Sie sich bitte an:

Polizei:

  • Tel. 110

Telefon-Seelsorge:

  • 0800/1110111
  • 0800/1110222
  • 116123

Inhalte melden

Meldung nach dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG)

Nach dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) müssen soziale Netzwerke offensichtlich rechtswidrige Inhalte innerhalb von 24 Stunden löschen und an das Bundeskriminalamt (BKA) melden. Dazu gibt es folgende Vorgehensweisen:

  • NetzDG-Meldung bei Facebook
  • NetzDG-Meldung bei Instagram
  • NetzDG-Meldung bei Youtube: Für Nutzer*innen in Deutschland bietet YouTube ein leicht erkennbares, unmittelbar erreichbares und ständig verfügbares Meldeverfahren nach dem NetzDG. Dieses Meldeverfahren für Nutzer*innen von YouTube  ist in das sogenannte Flagging integriert, das unter jedem Video und neben jedem Kommentar zur Verfügung steht. Um eine Beschwerde nach dem NetzDG einzureichen, muss der Beschwerdeführer lediglich das Kästchen „Meines Erachtens sollte dieser Inhalt gemäß dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz gesperrt werden. Weitere Informationen“ anklicken; es öffnet sich dann ein kurzes Formularfeld, in das für eine rechtliche Prüfung erforderliche Informationen eingetragen werden können.
    (Quelle: https://www.bundestag.de/resource/blob/642500/f7cbbae5c4c97e6c601049d4182e7eca/frank-data.pdf)

Meldung nach dem Hausrecht der Plattformen:

Die meisten Social-Media-Plattformen haben eigene Formulare, mit denen man auch Hate Speech und Gesetzesverstöße nach dem eigenen “Hausrecht” der Plattform melden kann:

Gegenreden

Sie wollen aktiv in die Diskussion eingreifen oder benötigen Unterstützung in der Argumentation? Auf Hate Speech mit Gegenrede zu reagieren, setzt nicht nur den Hater*Innen Grenzen. Es zeigt  Betroffenen, dass sie nicht allein sind und allen anderen im Netz, dass Menschen Diskriminierung und Hass nicht einfach stehen lassen.

Das schaffen Sie nicht allein ? Kein Problem. Die Initiative #ichbinhier hilft für eine bessere Diskussionskultur auf Facebook.

Die Aktion „#Hasshilft“ spendet für jeden fremdenfeindlichen Hasskommentar einen Euro.

Manchmal kann es hilfreich sein ein Meme zu verwenden, um hitzige Diskussionen zu entspannen.
Eine Sammlung von Memes dafür gibt es bei No Hate Speech. Mit Canva lassen sich einfach auch eigenen Memes erstellen.